Schneller einschlafen dank der Gute-Nacht-Formel des Schlafdrinks mit Melatonin.

(Werbung weil Markennennung)

Wer kennt es nicht: Eigentlich ist man hundemüde, liegt aber im Bett und kann nicht einschlafen. Man versucht nochmal in einem Buch zu lesen. Vielleicht hilft das. Nein, vergeblich. Man nimmt nochmal das Handy zur Hand. Und auch das entpuppt sich als weniger gute Idee, denn das blaue Smartphone-Licht hält wach. Zu guter Letzt zählt man Schäfchen – wie damals in Kindertagen. Ein letzter Blick durchs halbgeöffnete Auge auf den Wecker: Noch vier Stunden bis er klingelt. Am nächsten Tag fühlt man sich wie gerädert. Eine Lösung muss her. Ein junges Berliner Unternehmen hat jetzt einen Ansatz: den Schlafdrink sleep.ink. Ich habe für euch recherchiert was dahintersteckt, wie es wirkt und was man sonst noch tun kann. Da ich ja immer gut schlafe habe ich vorallem den Geschmack getestet und mal geguckt was drin steckt. Drinks zum Schlafen werden 2019 das Thema, deshalb ist es wichtig zu gucken was steckt dahinter.

Ich werde in Zukunft immer wieder über Produkte berichten, einfach weil ich von euch immer wieder gefragt werde. Damit das hier mehr ein Dialog ist, würde ich mich über euere Kommentare und Erfahrungen sehr freuen.

sleep.ink – Der Anti-Energy-Drink

sleep.ink ist „der erste natürliche Schlafdrink mit Melatonin zur Verkürzung der Einschlafzeit“. Man trinkt die ganze Portionsflasche à 40 ml etwa eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen. Das wars schon. Klingt erst einmal super einfach und toll. Dazu kommt noch eine sehr edle Verpackung, die einen guten Eindruck macht. Aber was steckt dahinter – beziehungsweise drin?

sleep.ink ist ein Getränk aus altbewährten Pflanzenextrakten wie Hopfen, Melisse und Passionsblume. Außerdem enthält der Drink zugesetztes Melatonin und Sauerkirschsaft. Der Clou dabei: Der säuerlich-fruchtige Sauerkirschsaft ist eine natürliche Melatoninquelle. Außerdem hat mir das ganze auch noch geschmeckt und das finde ich extrem wichtig.

Was ist Melatonin?

Melatonin, besser bekannt als Schlafbotenstoff oder Schlafhormon, gilt schon lange als der Botenstoff, der dem Körper anzeigt, dass er nun schlafen soll. Aktuell wird das Hormon in der Medizin als vielversprechender Stoff gegen verschiedene Krankheiten gehandelt – auch zur Behandlung von Depressionen. Während Melatonin vorrangig in der Zirbeldrüse ausgeschüttet wird, werden geringe Anteile davon auch in der Netzhaut des Auges gebildet. Wie viel von diesem Botenstoff ausgeschüttet wird, hängt von der Lichtzufuhr ab. Nachts ist der Melatoninspiegel etwa drei- bis zwölfmal höher als am Tage, denn es gilt: Wenn Licht auf die Netzhaut fällt, wird die Melatonin-Bildung gehemmt. Bei Dunkelheit dagegen wird das Hormon ausgeschüttet. Es signalisiert dem Körper dann, dass Schlafenszeit ist und löst Folgereaktionen aus. Der Energieverbrauch fährt herunter. Blutdruck und Körpertemperatur sinken. Die Regeneration setzt ein.

Übrigens: Mit fortschreitendem Alter produziert der Körper weniger Melatonin. Deshalb werden ältere Menschen oft zu Frühaufstehern. Der Schlaf älterer Menschen ist auch nicht mehr so tief, deshalb bezeichne ich sie oft als sensible Schläfer.

Nahrungsmittel mit Melatonin

Man muss nicht zwangsweise extra einen Schlafdrink kaufen, um gut einschlafen zu können (obwohl viele Menschen von der sleep.ink-Wirkung schwärmen). Es gibt auch Alternativen, die direkt im Supermarkt-Regal stehen und bei jedem Einkauf einfach eingepackt werden können. Zu den Nahrungsmitteln, die Melatonin enthalten, zählen neben den schon erwähnten Sauerkirschen ebenso Steinpilze, Pistazien, Olivenöl,  Trauben, Cashewkerne und Walnüsse. Zu beachten gilt jedoch, dass die einzelnen Lebensmittel einen nur sehr geringen Melatoninanteil besitzen und der schlaffördernde Effekt wie bei dem Schlafgetränk nicht zu erwarten ist. Studentenfutter aus Nüssen und getrockneten Sauerkirschen ist aber sicher besser für dem Schlaf als einen Tüte Chips.

Übrigens kein Grund zur Sorge: Prinzipiell kann man nicht wirklich zu viel Melatonin zu sich nehmen. Das Hormon ist ungiftig – auch wenn es dem Körper in sehr großen Mengen zugeführt wird. Trotzdem sollten hohe Dosen (über einem Milligramm) vermieden werden, da der gewünschte Effekt bereits ab einem Milligramm eintritt.

Aber zurück zu natürlichen Einschlafmitteln: Auch die allseits bekannte heiße Milch mit Honig ist ein wahres Einschlafwunder und bringt den Körper zur Ruhe. Ganz ähnlich ist außerdem die sogenannte „Goldene Milch“, die von dem Gewürz Kurkuma ganz gelb gefärbt wird und ursprünglich aus der Ayurveda-Therapie stammt.

Ein Einschlafrezept für Genießer: Steinpilz-Pasta mit Walnüssen

Zutaten für 2 Personen

200 Gramm Nudeln

150 Gramm Steinpilze oder Egerlinge

40 Gramm Walnüsse

2 Esslöffel Olivenöl

2 EL Wermut

Parmesan

  1. Die Steinpilze säubern und klein schneiden.
  2. Die Walnüsse grob hacken.
  3. Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgießen und abtropfen lassen.
  4. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Pilze darin etwa vier Minuten anbraten. Mit Wermut ablöschen. Die Walnüsse dazugeben und zwei Minuten mit braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Pasta mit den Pilzen und dem Parmesan mischen und anrichten.

 Dazu ein Gläschen Sauerkirschsaft (anstelle des Rotweins) und ihr könnt ganz schnell einschlafen.

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Habt Ihr so einen Schlafdrink schon mal probiert?

Freue mich auf euere Kommentare

Grüße

Christine von Schlafprojekte