Schlaftabletten sind manchmal segensreich. Was sie sicher nie sind, ist eine Dauerlösung!

Die Anzahl der Menschen die regelmäßig zu Schlaftabletten greifen und diese von ihren Ärzten verordnet bekommen ist erschreckend.

Gerade bei älteren Menschen fängt hier eine regelrechte Sucht-Spirale an. Sie kommen ins Krankenhaus und was fragt Sie die Nachtschwester? „Möchten Sie eine Schlaftablette“.

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Umgang mit Schlafmitteln

Was Sie bei der Einnahme von Medikamenten beachten sollten.

  1. Schlafmittel sollten immer vom Arzt verschrieben werden.
  2. Sie sollten besprechen, welche anderen Medikament Sie noch einnehmen und hier Wechselwirkungen abklären. Speziell bei Psychopharmaka und auch Blutdrucktabletten.
  3. Schlafmittel bitte immer nur für einen kurzen Zeitraum einnehmen und an den Ursachen der Schlaflosigkeit arbeiten.
  4. Wenn Sie ein Schlafmittel nicht vertragen, zum Beispiel einen Overhang haben und am nächsten Morgen noch müde sind oder Gewichtsprobleme, Mundtrockenheit, Stimmungschwankungen, Schwindel und mehr verspüren, lassen Sie sich ein Medikament mit einem anderen Wirkstoff verordnen.
  5. Manche Medikamente gegen Depressionen machen auch müde und sind gut verträglich und können daher eine Alternative sein.
  6. Der Schlaf, der durch Schlafmittel intitiert wird, ist nicht so erholsam wie ein „natürlicher Schlaf“. Wir verarbeiten dabei Informationen nicht. Der Schlaf mit einem Schlafmittel ist mehr mit einer Narkose zu vergleichen.

Schlafmittel für Kinder

Schlaflosigkeit gehört für Eltern zum Alltag. Die Kleinen schlafen noch nicht durch, die Zähne kommen genau wie die vielen kleinen ungd großen Infekte in der Kindergartenzeit. Immmer wieder wollen Kinder nachts getröstet und gepflegt werden. Nächte mit Kindern im Ehebett sind nie wirklich ungestört. Da greifen immer mehr Eltern zu Schlafmitteln.

«Geschmeckt hat’s ihr nicht, aber wir nennen sie Zaubertropfen und so hat sie das Zeug doch geschluckt.“ In Elternforen im Internet finden sich Einträgen dieser Art.

Die Frage: Dürfen Eltern ihren Kleinkindern Schlafmittel geben, wenn die einfach nicht durchschlafen wollen? Das bayerischen Gesundheitsministeriums sieht hier einen heftigen Anstieg der Fallzahlen. Ich finde diese Praxis ehrlich gesagt sehr bedenklich. Schlafmittel sind nie so harmlos wie uns die Werbung glauben lässt. Gesundheitliche Folgen für die Kinder können psychische Abhängigkeit, Schädigung der innere Organe wie Leber und Niere sein und schlimmstenfalls  – auch in niedrigen Dosen – kann es zum Atemstillstand kommen. Kinder, die zum Beispiel in der Klinik ein Schlafmittel bekommen werden immer extra sorgfältig die ganze Nacht überwacht.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) warnte schon vor Jahren vor Schlafmitteln für Kinder. Konkrete Zahlen gibt es allerdings nicht. Viele Mittel sind in der Apotheke frei verkäuflich. Früher war es üblich den Kindern Bier oder Schnaps zum einschlafen zu geben. Aber auch hier wissen wir, dass es keine Lösung ist. Besser ist es, sich tagsüber einen Powernap zu gönnen oder die Kindern zu den Großeltern zu geben um mal wieder eine Nacht durch zu schlafen.

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