Digitales Detox, Schlaf und drei Tipps zur digitalen Auszeit

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Dicke Bücher im Kerzenschein lesen, neben sich der Kuschelpartner – sei es nun Partner, Hund oder Katze –, auf dem Nachtkästchen ein Wecker. Das ist die Vergangenheit.

Abendlektüre, Sozialkontakt, Einschlafhilfe und Wecker sind heute vereint im allgegenwärtigen Smartphone. Das ist die Gegenwart.

Wie sieht die Zukunft des Schlafens aus?

Für viele ist das Smartphone der verlängerte Arm, der allgegenwärtige Begleiter, das digitale Gedächtnis, das Sprachrohr zur Welt, Ratgeber und Fitnesstrainer zugleich. Doch ist das Smartphone auch der perfekte Bettnachbar? Da sind Zweifel angebracht. Smartphones sind nicht immer nur praktisch, sondern sie können auch Probleme mit sich bringen. Die Erwartung sofort zu reagieren, in sozialen Netzwerken zu kommentieren, ständig verfügbar zu sein, das alles und noch viel mehr kann tagsüber aber auch nachts im Bett zu Stress führen.

Smartphone im Bett

Der Erholungs- und Schlafkiller für die unter 40-Jährigen

Die Nutzung des Smartphones direkt vor dem Einschlafen steht dem Schlaf im Weg. Gerade bei sensiblen Schläfern oder in stressigen Zeiten – so stellt Ingo Fietze, Leiter des schlafmedizinischen Zentrums der Charité in Berlin, auch in dem Podcast von MDR Wissen klar –, ist der Schlaf dadurch störanfälliger. Gerade Menschen, die sowieso Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen haben, sollten das Smartphone zum Schlafen weglegen. Auch das Bewusstsein beim Einschlafen, jederzeit über das Smartphone erreichbar zu sein, kann sich negativ auf die Schlafqualität auswirken. Es gab hierzu die große Deutsche Azubi-Gesundheitsstudie 2015 „Inwieweit wirkt sich hoher Medienkonsum auf die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit junger Menschen aus?“ die „Shell-Studie 2015“ kommt zum gleichen Ergebnis mit Ergänzungen.

Einer der Verdächtigen, ist das blaue Licht des Handy-Displays vor dem Schlafen

Blaues Licht blockiert die Ausschüttung des Einschlafhormons Melatonin.  Doch wie nahe und wie lange muss man das Smartphone vor die eigene Nase halten, damit man zu viel blaues Licht abbekommt?  Ich kann es Dir leider nicht sagen und kenne auch keine Studie, die hierüber genaue Auskünfte gibt.

Es gibt zu dem Thema übrigens smarte Hilfsapps wie bspw. „Night Shift“, die das blaue Licht ab einer eingestellten Zeit reduzieren.

Die Zukunft wird immer digitaler

Heute reden wir noch über Smartphones und die ständige Interaktion mit unserem verlängerten Arm, doch was wird die Zukunft bringen? Diese ist auf jeden Fall sprachgesteuert. Alexa & Co. haben heute schon in vielen Wohnungen ein festes Zuhause gefunden. Smart Home ist ein Trend, der sich mit rasender Geschwindigkeit verbreitet. Und die Entwicklung wird stets weitergehen.

Wird jeder zukünftig per Sprachnachricht die optimale Schlaftemperatur in seinem Schlafzimmer einstellen? Oder per Sprachnachricht sein Licht dimmen und den Blaulichtanteil reduzieren? Sieht man vom Bett aus, wer vor seiner Tür steht und kann diese per Sprachbefehl öffnen? All dies ist schon Realität und die breite Digitalisierung macht hier weder vor dem Schlafzimmer noch vor dem Schlaf halt.

Willst du Deinen Schlaf kontrollieren?

Genau dies versprechen viele Apps. Vom AutoSleep Schlaftracker über den Sleep Talk Recorder, den Lucid Dreaming bis hin zum Sleep Cycle Wecker und der App Headspace zur Entspannung, es gibt so viele techinsche Helfer, die dem Schlafenden zu mehr Kontrolle über seine Träume und seinen Schlaf verhelfen sollen. Die Frage, die ich mir hier stelle, ist, ob auch noch der letzte Rest unseres Lebens optimiert werden muss oder wir den Schlaf einfach als Auszeit stehen lassen können. Für mich ist klar, Schlaf ist ein Geschenk der Natur zur Regeneration und ich liebe den Schlaf viel zu sehr, um hier der Natur ins Handwerk zu pfuschen.

Sollte das Smartphone und Alexa komplett aus dem Schlafzimmer verbannt werden?

Meine eindeutige Meinung:  Ja! Das Smartphone gehört nicht ins Schlafzimmer.

Hin und wieder kann es persönliche Ausnahmen geben. Ich nutze es bspw. auf Geschäftsreisen auch als zusätzlichen Wecker. Berufliche Gründe, wie ständige Erreichbarkeit, sollten allerdings nicht dazugehören und es sollte in jedem Fall die Ausnahme und nicht die Regel sein.

Sonnenuntergang Vabali Düsseldorf – Lieblingsplatz Schlafprojekte

Digitales Detox schenkt Lebensfreude und verbessert den Schlaf

Meine Lieblingsplätze für das digitale Detox verrate ich Dir hier …

Ich liebe Spa- und Wellnessanlagen als Auszeit und zum Tagträumen. Das beste Mittel gegen ständige Anspannung ist Entspannung! Für mich sind regelmäßige kleine Auszeiten wie ein kleiner Urlaub. Die Hektik im Alltag wird dann gar nicht erst zum Problem.

  1. Kleine Auszeit am Schreibtisch

Was sagst Du zu einer kurzen Massage am Schreibtisch, mit einem Duftöl, das den Geist beruhigt und die Wolken wegschiebt?

Lasse Deine Finger in kreisenden Bewegungen für drei Minuten über die Schläfen und den Nacken tanzen. Ich liebe dazu im Moment den Duft „Aroma-Yoga“mit Benzoe von Farfalla.

  1. Ein Besuch in einer Spa- oder Wellnessanlage

Einer meiner Lieblingsorte ist das Vabali Spa Düsseldorf. Kennengelernt habe ich es als Referentin für die EWA – European Waterpark Association e.V. Das Vabali ist die perfekte Auszeit. Da die ganze Anlage mit ihren vielen Saunen auch textilfreie Zonen hat, ist hier komplettes Smartphone-Verbot. Die perfekte Anlage also für ein digitales Detox. Die Ruhe des Naturschutzgebiets, der wundervolle Garten mit seiner abwechslungsreichen Begrünung, den Sonnenuntergang über dem See, all das führt dazu, dass ich mein Smartphone gar nicht vermisse. Dass die verschiedenen Saunen müde machen, brauche ich niemandem zu erzählen.

Schlafmaske Vabali von Schlafprojekte

Aber dass die Ruhebereiche fast keinen Wunsch offen lassen, ist auch für mich immer wieder sehr angenehm. Tagträumen geht im Sommer auf den verschieden Terrassen oder im Garten. Die Liegen sind in kleinen Gruppen so gestellt, dass immer wieder kleine private Ruheinseln entstehen, die einen geschützt träumen lassen. Die Kaminzimmer, die Wasserbetten oder auch die Leseinseln schenken Sicherheit sowie Geborgenheit und trotz der Größe der Anlage findet sich immer ein gemütliches Plätzchen. Leselampen, kuschelige Decken und sanfte Musik lassen mich Zeit und Raum vergessen, ich schlafe immer ein.

Übrigens hat das Vabali auch unsere Schlafmaske – unseren Topseller – in einem eigenen Design. Falls Ihr noch mehr Entspannung und Schlaf sucht oder eine kleine Erinnerung an die digitale Auszeit von Smartphone & Co. sucht.

Kanufahren auf dem Rhein

Ich liebe mein Smartphone und ich würde es niemals dem Risiko aussetzen, nass zu werden. Ein paar Stunden Kanufahren, die Arme bewegen, die Seele baumeln lassen und das Schlagen der Wellen spüren … Perfekte Auszeit vom Alltag und von der ständigen Sucht, noch schnell die Nachrichten auf dem Smartphone zu checken. Vom Wasser aus betrachtet sieht die Welt und ihre Probleme ganz anders aus. Diese Pausen zeigen mir immer, es geht auch ohne Smartphone und die Welt dreht sich dennoch weiter. Nach ein paar Stunden auf dem Fluss ist es übrigens ganz wunderbar, die Zeit des digitalen Detox noch etwas zu verlängern. Ein erholsamer Besuch in einem Spa bietet sich hier genauso an wie ein leckerer Sundowner.

Seeterasse Vabali Düsseldorf

 

 

So und jetzt lege das Smartphone doch einmal weg und schaffe Dir kleine Inseln zum Träumen und Schlafen ohne diese ständige Erreichbarkeit.

Was sind deine Lieblingsorte zum digitalen Detox?