Buddha Siddhartha Gautama praktizierte täglich Geh-Meditation, selbst nach seiner Erleuchtung. Eine Praxis der Achtsamkeit, die dazu verhilft die physische, mentale und spirituelle Gesundheit aufrecht zu erhalten.

Wir gehen los, um an einen bestimmten Ort zu gelangen,

in der Geh-Meditation sind wir mit jedem Schritt genau da, wo wir sein wollen Das ist ist das Ziel.

Geh-Meditation kann in Räumen oder im Freien ausgeübt werden. Man kann den Weg von seinem Auto bis zur Eingangstür als Geh-Meditation gestalten oder sich eine bestimmte Zeit freihalten, in der man Geh-Meditation im Garten ausführt.

Vor dem Schlafengehen wird eine kurze Übung in der Geh-Meditation zu einem besseren Schlaf führen und ist oft leichter auszuführen da der Körper nach den langen Tag noch nicht bereit ist wieder in der Starrheit des Sitzens zu verweilen.

Wenn wir gehen, zentrieren wir uns, indem wir unseren Atem benutzen und fokussieren unsere Achtsamkeit auf den Kontakt unserer Füße mit dem Untergrund. Damit wir unsere Achtsamkeit auch wirklich zu unseren Füßen bringen, ändern wir hin und wieder die Strecke, die wir gehen. Statt unsere Ferse zuerst aufzusetzen, bringen wir zunächst die Fußzehen nach unten, dann den mittleren Fußteil und schließlich die Ferse. Wenn der ganze Fuß den Boden berührt, verlagern wir unser Gewicht nach vorne auf den Fuß, so dass das Knie leicht gebeugt wird. Der hinter uns befindliche Fuß wird sich dann ganz natürlich vom Boden ablösen. In einer stetigen Bewegung erheben wir den rückwärtigen Fuß, bringen ihn nach vorne, setzen die Fußzehen, den mittleren Fußteil und die Ferse auf, das Gewicht verlagert sich wieder nach vorne. die Bewegung sollte mit Ihrem Atem fliesen.

Die Arme hängen locker an der Seite nach unten und wir gehen in einer langsamen, stetigen Bewegung. Ein Schwanken des Körpers oder ein Gefühl von Unausgeglichenheit wird aufhören, sobald sich unser Körper entspannt. Wenn wir uns erst einmal in dieser neuen Art zu gehen wohl fühlen, können wir damit anfangen, unseren Atem mit den einzelnen Schritten zu koordinieren. Gehen und atmen im Rhythmus bringt uns den größten Gewinn für unsere Gesundheit und den guten Schlaf.

Ferner verhilft die Praxis der Geh-Meditation auch dazu, während wir uns ganz normal durch unseren Alltag fortbewegen, Achtsamkeit zu entwickeln, was sich wiederum positiv auf die Gesundheit auswirkt. Es wird uns leichter fallen, den Prozess des Gehens von einem Ort zum anderen zu genießen, und wenn wir ankommen, sind wir ruhig und entspannt. Versuchen Sie dies in Ihren Arbeitstag zu integrieren nach einer kurzen Meditation steigt die Arbeitsmotivation und die Konzentrationsfähigkeit wieder an. Das Zauberwort ist hier regelmäßig, jeden Tag 10-15 und Sie werden sehen wie Ihre Motivation und Freude zurück kommt.